Träger

Netzwerk Industriewelt Aargau

#ZeitsprungIndustrie ist ein Projekt des Netzwerks Industriewelt Aargau.

Das Netzwerk Industriewelt Aargau lanciert das Projekt #ZeitsprungIndustrie und verknüpft damit erstmals in der Schweiz das industrielle Kulturerbe im Kanton Aargau mit heutigen innovativen Erfindungen und Entwicklungen der Zukunft. 

Das Netzwerk Industriewelt Aargau wurde im April 2018 von den historischen Museen Aarau, Aargau, Baden und Lenzburg sowie Aargau Tourismus als Verein in Aarau gegründet. Es hat sich zum Ziel gesetzt, das industriekulturelle Erbe des Kantons sichtbar zu machen und mit der heutigen Wirtschaft und Industrie zu verknüpfen.

#ZeitsprungIndustrie wird vom Swisslos Fonds des Kantons Aargau grosszügig gefördert und von den beteiligten Partnerinstitutionen, Stiftungen, Gemeinden und der Wirtschaft mitgetragen. Persönlichkeiten aus Industrie, Politik und Wirtschaft unterstützen als Patronat das Netzwerk und #ZeitsprungIndustrie.

Co-Präsidium

  • Carol Nater Cartier, Dr. phil., Leitung Historisches Museum Baden
  • Kaba Rössler, Leitung Stadtmuseum Aarau

Vorstand Netzwerk Industriewelt Aargau

  • Andrea Portmann, Direktorin, Aargau Tourismus
  • Marc Philip Seidel, Dr. phil., Leiter Historische Sammlungen, Museum Burghalde Lenzburg
  • Rudolf Velhagen, Dr. phil., Chefkurator Sammlung & Ausstellungen, Museum Aargau


www.industrieweltaargau.ch

Der Regierungsrat des Kantons Aargau unterstützt das Themenjahr mit Mitteln aus dem Swisslos-Fonds.

 

Sponsoren Netzwerk Industriewelt Aargau

 

 

Medienpartner

Patronat

Irène Kälin

Nationalrätin Grüne

«Die Industrie war lange das wirtschaftliche Rückgrat des Kantons Aargau und der Grund für den schmerzenden Rücken all der Arbeiterinnen und Arbeiter, welche in den Fabriken geschuftet haben, um ihre Familien zu ernähren. Faire Arbeitsbedingungen mussten sie sich selber erkämpfen. Heute geht dieser Kampf weiter. Zum einen, um den Industriestandort Aargau in die Zukunft zu retten und zum anderen auch, um faire Löhne und ein gutes Arbeitsklima. Die Industriegeschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben. Wichtig ist, dass wir die Menschen «hinter der Industrie» mitnehmen ins digitale Kapitel der Industriegeschichte.»

Marianne Wildi

Vorsitzende der Geschäftsleitung Hypothekarbank Lenzburg AG und Präsidentin der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK)

«Aare, Limmat, Rhein und Reuss lieferten die Energie für die erste industrielle Revolution im Aargau. Heute bringen Bits und Bytes den Fortschritt. Als Stromkanton sitzen wir gleichsam an der Quelle der vierten industriellen Revolution. Und unsere Industrie ist bei der digitalen Transformation ja tatsächlich schon heute vorne mit dabei. Das spüre ich, wenn ich mich mit den Vertretern der aargauischen Industrie austausche. Als Bankchefin und Präsidentin des kantonalen Wirtschaftsdachverbandes unterstütze ich diese Entwicklung, wo ich nur kann.»

André Rotzetter

Grossrat CVP Buchs
Präsident Travail.suisse Aargau

«Die industrielle Entwicklung hat die Menschen geprägt und wird sie weiterhin prägen. Denn die Art der Arbeit prägt den Menschen. Mit Arbeit bestreitet der Mensch den Lebensunterhalt und erhält Würde, Lebenssinn und soziale Kontakte.»

Florian Vock

Präsident AGB, Grossrat SP

«Arbeiterinnen und Arbeiter haben in den Aargauer Fabriken geschwitzt und gelitten, ihren Broterwerb verdient und damit ihre Familien durchgebracht. Sie haben würdige Arbeitsbedingungen mit Protest und Streik erkämpft. Es gibt keine Aargauer Industriegeschichte ohne die Geschichte der Lohnabhängigen. Dieses Projekt erzählt auch davon. »

Walter Zweifel

Delegierter des Verwaltungsrates
Zweifel Weine & Getränke AG

«Die Industrie ist wichtig, weil sie das Rückgrat der Aargauer Wirtschaft ist. Die Zweifel Unternehmungen produzieren seit 1970 alle unsere Zweifel Pomy-Chips in Spreitenbach»

Sabina Freiermuth

Grossrätin, Fraktionspräsidentin FDP

« Innovative Unternehmen prägten unseren Kanton seit jeher. Diese Vergangenheit zeigt eines deutlich: Die Wirtschaft ist für die Menschen da. Die Aargauer Industrie bietet auch im heutigen anspruchsvollen Umfeld vielfältige Arbeitsplätze. Das sichert Aufträge für unsere KMU und schafft attraktive Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Es ist die Grundlage für jeglichen weiteren Fortschritt!»

Dr. Adrian Schoop

Unternehmer, Grossrat FDP

«Der Aargau ist seit jeher ein Industriekanton. Das hat unsere Region geprägt. Auch heute sollte es unser Ziel sein, neue Industrie anzusiedeln. Das schafft Arbeitsplätze und sichert unseren Wohlstand. Dafür setze ich mich ein: als Unternehmer und als Politiker. »

Peter Lüscher

Geschäftsleiter der Aargauischen
Industrie- und Handelskammer

«Unternehmerinnen und Unternehmer blicken in erster Linie nach vorne, um die kommenden Herausforderungen erfolgreich bewältigen zu können. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu unserem künftigen Wohlstand. Die Vergangenheit der Unternehmen soll aber nicht vergessen gehen. Gerade im Industriekanton Aargau lohnt sich dieser Blick zurück. Er schafft Verständnis für die Bedürfnisse der Unternehmen heute und in Zukunft. Der Verein Industriewelt Aargau leistet dazu einen wertvollen Beitrag.»

Christian Schenk

General Manager Switzerland HERO AG
Lenzburg

«Seit über 130 Jahren ist die Hero in Lenzburg zu Hause. Bis heute ist dieser Standort für die Hero von grosser Bedeutung – hier ist die weltweite Zentrale der Hero AG, welche mittlerweile über 4'000 Mitarbeiter in 30 Ländern beschäftigt. An unserem Standort schätzen wir die gute verkehrstechnische Einbindung, das grosse Einzugsgebiet für qualifizierte Arbeitskräfte und die Nähe mit den öffentlichen Institutionen. Mit einem Bekanntheitsgrad von 93% gehört Hero zu den bekanntesten Lebensmittelunternehmen der Schweiz. Hero ist Lenzburg, Lenzburg ist Hero.»

Hansjörg Knecht

Nationalrat
Geschäftsleiter Knecht Mühle AG, Leibstadt

«Industrielle Arbeitsplätze sind wichtig für unseren Wohlstand. Wandern diese ab in den Dienstleistungssektor und zum Staat, werden die Zulieferer und das Gewerbe geschwächt. Wir als Müllereibetrieb leisten zudem einen wichtigen Beitrag zur in der Verfassung verankerten sicheren Lebensmittelversorgung der Bevölkerung. Die Politik muss für unsere produzierenden Unternehmen bestmögliche Rahmenbedingungen gewährleisten.»

Dr. Urs Hofmann

Regierungsrat
Departementsvorsteher / Departement Volkswirtschaft und Inneres Kanton Aargau

«Ob Global Players oder Hidden Champions: Kaum etwas anderes hat den Aargau in den vergangenen 150 Jahren so stark geprägt wie seine Industrie. Innovative Unternehmen sind der Schlüssel, um unseren Wohlstand für künftige Generationen zu erhalten. Tragen wir ihnen Sorge. »

Dr. Thierry Strässle

Stabschef / Paul Scherrer Institut

«Im Aargau arbeiten mehr Menschen in der Industrie als in anderen Schweizer Kantonen. Dabei handelt es sich um hochqualifizierte Arbeiten, die eine starke Nachfrage nach Dienstleistungenund Forschungslösungen generieren. Als grösstes Schweizer Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften nehmen auch wir hier unsere Verantwortung wahr.»

Edwin Somm

Ehem. CEO BBC/ABB

«Der Kanton Aargau gehörte zu den Schwerpunkten der industriellen Entwicklung der Schweiz. Der Kanton hat nicht nur eine bedeutende industrielle Vergangenheit, sondern überdurchschnittlich viele Menschen arbeiten auch heute noch im Vergleich zu anderen Kantonen in der Industrie (29% AG / 22% CH). Pioniergeist und Innovation waren stetige Treiber, wie nicht zuletzt das Beispiel der «Industriestadt Baden» zeigt. Wir alle müssen unsere Vergangenheit kennen, damit wir die Gegenwart verstehen und damit wir bereit sind, die Zukunft zu gestalten.»

Josef Bürge

Stadtammann Baden 1985-2005

«Die Industrie nahm seit der Mitte des 19. Jahrhunderts eine zentrale Rolle für die Entwicklung des Kantons Aargau und seiner Regionen ein. Ihre wichtige Funktion in Gegenwart und Zukunft, ihre Forschung, die starke Innovationskraft, ihr Beschäftigungspotential und die erzielten gesellschaftlichen Errungenschaften sind wichtige Anliegen auch der nächsten Generationen. Unsere Jugend hat einen Anspruch darauf, anschaulich über sie informiert und für die weitere Entwicklung animiert zu werden.»